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Artist
Es ist kein großes Geheimnis, dass aus dieser Riege junger Rotzlöffel, die sich im Internet battlen und mehr als ein Liedchen über jedermanns Mutter zu trellern wissen auch hin und wieder talentierte MCs hervorgehen. Schaut man sich den Werdegang des aus Salzburg stammenden Karäil an, liegt der Verdacht nahe, ein eben solches Exemplar entdeckt zu haben. Im zarten Alter von 15 sorgte er auf der „Rap Battle Arena“ für Furore und konnte seine Skills auch in Echtzeit bei diversen Freestylebatt- les untermauern und Freunde seiner Wortakrobatik auf Live-Auftritten überzeugen. Nach den ersten zwei Veröffentlichungen und einer längeren Pause meldete er sich mit einer vier Tracks umfassenden Konzept-EP – geschrieben und aufgenommen in nur 24 Stunden – zurück und möchte uns nun mit seinem jüngsten Werk „Album Fail“ am neuerlichen Scheitern an sich selbst teilhaben lassen. Was dem Zuhörer geboten wird ist und bleibt der selbe Karäil mit der selben Attitüde, der sich und seinen Umgang mit dem Wort weiterentwickelt hat und über den Tellerand des zu oft uninspirierten und viel zu oft viel zu langweiligen „16 bars, das wars“-HipHop hinausblickt. Damit folgt er ame- rikanischen IndieRap-Helden wie hierzulande kaum jemand zuvor. Ein bisschen Unterhaltung für gelangweilte Rap-Nerds, die keine Scheuklappen und Grenzen musikalischer Spielarten kennen, ist garantiert. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.