Loading details…
Loading details…
Artist
Zuhause. Ein Ort, na gut. Vor allem aber ein Gefühl, oder nicht? In glücklichen Momenten ist man dort angekommen. Viel häufiger aber sind wir unterwegs. Irgendwie auf dem Weg nach Hause. Dorthin, wo man hingehört. Als sich Die Kleinen Götter aus Konstanz vor 11 Jahren auf den Weg machten, hatten Sie eine ziemlich klare Vorstellung davon, wo sie hingehörten: mitten hinein in den Rockstarolymp. Als Reisegepäck hatten sie den Funpunk der frühen Ärzte, einen extrovertiert-theatralischen Ansatz an ihre Bühnenshow und ihre „Künstlernamen“ dabei: Sänger Till Toll, Gitarrist Schwester Tino, am Bass der Bassgott Schock und am Schlagzeug Dani Debilo. Mit solchen Namen kommt man überall hin. Dachten sie. Vier Superhelden in schillernden Hauptrollen auf dem Weg zum Rockstarruhm. 11 Jahre später haben sie es nie bis dorthin geschafft. Aber irgendwo angekommen sind sie nun doch, Die Kleinen Götter. Die äußeren Stationen der Reise sind die bekannten Wegmarken: Erste Demos in den Jahren 1997-1999, eine erste professionell aufgenommene CD im Jahr 2002, die den Namen „Antipunk“ bekam. Die selbstüberschätzende Ironie einer dahergelaufenen Provinz-Punkrock-Band, die nicht jeder verstand. Dann das erste Mal auf der großen Bühne beim Southside 2004. Eine zweite lange Platte namens „Der Schatz der Riffpiraten“, die es über das eigene Label in alle Läden schaffte und den kleinen süddeutschen Radiohit „Wenn Annika träumt“ vorweisen konnte. Schließlich noch einmal die große Bühne bei Rock am See 200