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Es gibt sie noch, diese Geschichten, die du in einer verrauchten Sofa-Ecke irgendeiner privaten Party im kleinen Kreis zwischen Smalltalk und lauter Housemusik halbgeflüstert aufschnappst, die dich nicht mehr loslassen und nachts nicht schlafen lassen, sodass du sie jedem sofort erzählen willst. Die Geschichte von Puerto Nico und Hurrykayne ist leider keine davon. Puerto Nicos Geschichte beginnt wie die fast jedes anderen Säuglings auch, schon im Bauch seiner Mutter bekam er täglich den amerikanischen Rap der späten 80er Jahre durch die Kopfhörer mit, die sein Vater ihm bereits vor seiner Geburt gekauft hatte um sie nun jeden Tag auf den Bauch der natürlich auch stark Rap-affinen Mutter zu legen. So wurde ihm sein Talent also quasi schon in die Wiege gelegt, auch wenn seine Eltern etwas enttäuscht waren als sein erstes Wort dann doch kein Binnenreim war. Doch wenden wir uns dem Beginn Hurrykaynes Werdegang zu: Dieser bekam im Gegensatz zu seinem späteren Rap-Partner im Mutterleib lediglich ab und zu dumpfe orientalische Klangfetzen aus einem alten Weckerradio mit, da seine Eltern das Geld statt in Kopfhörer, lieber in weiser Voraussicht in seinen Jurastudium-Fond investiert hatten. Dieses brach er jedoch noch im Laufe seiner Kindergarten-Laufbahn ab und beschloss dass die Hauptberufsziele „Feuerwehrmann“ und „Astronaut“ Gleichaltriger nicht so wirklich seiner Arbeitsethik entsprechen würden und er dann doch lieber berühmt werden wolle. Nachdem sowohl Puerto Nico als auch