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Artist
Binder-Krieglstein Punkige Lo-Fi-Attitüde, trashiger Elektronik-Sound und eine gute Portion Humor sind die Markenzeichen von Rainer Binder-Krieglstein aus Graz. Rainer Binder-Krieglstein nach eigener Definition "das schwarze Schaf einer österreichischen Aristokraten-Familie mit einem Faible für hochprozentige Cocktails und schnelle Autos", hat seine Brötchen zuvor als Schlagzeuger bei der Wiener Downtempo-Pop-Band Toxic Lounge, den Industrial-Rock-Legenden Fetish 69, der Melodic-Noise-Combo Sans Secours sowie bei verschiedenen Jazz-Kapellen verdient. Doch was auf den ersten Blick nur schwer zusammenpassen mag, erklärt sich durch die Synergie der Beteiligten. Denn Rainer Binder-Krieglstein legt Wert darauf, mit Menschen zu musizieren, die ihm sympathisch sind - da scheinen unterschiedliche Stilrichtungen auch kein Hindernis zu sein. Solange die Chemie stimmt, geht alles. Fragt man ihn nach seinen musikalischen Wurzeln, nennt er Genres wie Jazz, Soul, Funk und Pop, ohne sich jedoch auf bestimmte Richtungen, Epochen oder Interpreten festlegen zu wollen. Ist das jetzt die pure Indifferenz? Und wie mag die Summe dieser Einflüsse aus Toxic-Fetish-Soul-Jazz-Funk nun klingen? Nach dicken Beats mit Industrial-Krach und Wah-Wah-Gitarren? Wie ein bemüht-avantgardistischer Hybrid aus Noise und Pop? Oder wie eine rockige, verschrobene Variante der "neuen Wiener Groove-Schule" a la K&D, Tosca oder Waldeck? Nichts von alledem. Reduktion auf das Nötigste Rainer Binder-Krieglstein macht