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SPEAK LOW ist die neue Working Band der Zürcher Wahlberlinerin Lucia Cadotsch. Sie singt mit Pettter Eldh am Kontrabass und Otis Sandsjö am Tenor eine berückend schöne Sammlung von modern Traditionals, wie Gloomy Sunday, Strange Fruit und Moon River. In Versionen, die unverkennbar den Stempel Berlin 2016 tragen. Live, minimalistisch, symphonisch! Raw like Ceviche! Analog ist das neue Berghain! „We ́re putting all our ideas into one rocket, we fire that off, it explodes and spreads out all over the fucking place but some of the stuff is gonna land right where we ́re standing and what is left, is what we use.“ So formuliert Petter Eldh die Magie von Speak Low. Man könnte aber auch sagen: Das besondere an diesem Trio ist, es gibt weder ein Rhythmus- noch ein Harmonie-Instrument. Aber wer denkt, sie seien somit in ihrem Ausdruck limitiert, irrt. Die Drei haben alles, was sie brauchen, um diese wunderschönen Songs auf ihre ureigenste, aufwühlende, sehr heutige Art zu interpretieren. Hier hörst du das Saxophon und denkst an einen Vintage-Synth, dort klingen die Saiten und das Holz des Basses wie die Kick und die Claps einer 808. Aber: No effects, it`s a Band und zwar eine, die mit allem spielen kann und es tut. Darin und darüber singt Lucia Cadotsch frei, direkt und stolz, wie ein Instrument und wie eine Erzählerin. Was sie singt, klingt immer echt, weil der Song und ihr Herz es ihr genau so flüstern. Die ZEIT sieht in der Schweizerin eine der wichtigen Protagonistinnen „der Wied