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Album
Mit einer geschmeidigen Alliteration begrüßt uns das neue Album von ROME – „Masse Mensch Material“ lautet der Titel des dritten Albums von Jerome Reuter, dem Mann hinter ROME. Suggerieren der Albumtitel und die deutschen Titel zunächst den Eindruck, es mit einem rein deutschsprachigen Album zu tun zu haben, vernimmt man beim Hören des Albums dann doch wieder die vertrauten englischen Vocals. Nach dem Debüt „Nera“ sowie dem zweiten Album „Confessions D’Un Voleur D’Ames“, die beide schlicht und ergreifend sensationell waren, nun also das dritte Album von ROME und logischerweise erneut begleitet von hohen Erwartungen. Diese werden jedoch erneut erfüllt, den „Masse Mensch Material“ steht den beiden Vorgängern in Sachen Qualität in nichts nach und unterscheidet sich dabei gleichzeitig auch wieder dezent von diesen. War „Confessions D’Un Voleur D’Ames“ ein sehr ruhiges Album, ist „Masse Mensch Material“ wieder etwas lebendiger ausgefallen und versprüht mehr Leichtigkeit – ohne allerdings die für ROME inzwischen typische Schwermut und Traurigkeit in den Hintergrund zu drängen. Bereits der Quasi-Opener „Der Brandtaucher“ zeigt diese Leichtigkeit und verbindet die oben beschriebene Stimmungen. Auch im Rahmen von „Das Feuerordal“ sind es gerade die verspielten Sounds, die die Qualität des Songs ausmachen. Erneut halten die Songs fast durchgehend ein hohes Nivau, sei es das sehr gelungene „Wir Götter der Stadt“ oder „Wir Moorsoldaten“, das mit seinen gesprochenen Sprachsamples und de